Westernschießen

hand

Lets saddle up and play the Game...Cowboy!

BDS-Westernschiessen
im Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V.

Slow Hand Don

1890 Duelist (2016)
1890 International (2014)

Rahmen

SlowHandDon

1. Seit wann bist Du bei den Westernschützen und was hat Dich dazu gebracht?
Seit 2004 bin ich schon dabei und seit 2006 als aktiver ROI.
Der Umgang mit Waffen als Sportgerät hat mich schon in jungen Jahren begeistert. Leider gab es seinerzeit keine Möglichkeit für mich eine dynamische Disziplin zu schießen. Dies änderte sich für mich mit dem Westernschiessen und fasziniert mich bis heute. Natürlich hat der Sport sich im Laufe der Jahre verändert, doch seinen Spirit hat er bis heute nicht verloren.

2. Was bist Du für ein Jahrgang und wie bist Du zu Deinem Alias gekommen?
Ich bin Baujahr 1968 und verfolge mit Spannung die „jungen Wilden“ welche sich in immer größerer Anzahl für unseren Sport begeistern.
Ich bin der Meinung seinen Alias kann man nicht selbst aussuchen. Er wir einem aufgemünzt. Bei mir stand am Anfang der „Don“ abgeleitet von Don Quichote, welcher ja bekanntlich etwas wirr im Kopfe war und die alten Zeiten nicht loslassen wollte. Später kam der Teil „Slow Hand“ dazu, da ich lange Zeit Probleme hatte mit den Revolvern die Ziele zu treffen. ;-) Somit war der endgültige Alias da:  „Slow Hand Don“.

3. Bist Du schon in anderen Western-Disziplinen gestartet?
Wenn ja, in welchen und warum hast Du gewechselt?

Ich habe schon einige Disziplinen im Westernschiessen ausprobiert: 1890 Traditionel – 1880 BP – 1890 Duelist und jetzt (auch als Vorbereitung für die Europameisterschaft 2014) die Klasse 1890 International.
Der Wechsel von der 1890 Traditionell zu 1880 BP lag darin begründet, dass ich einmal Schwarzpulver schießen wollte. Nachdem mir die Sache aber zu schmutzig wurde und alle anderen schon am Grill saßen, während ich noch Waffen reinigte zog ich die 1890 Duelist vor. Hier konnte ich auch weiterhin die Revolver einhändig schießen und hatte den zusätzlichen Vorteil ein kleineres und damit günstigeres Kaliber (.38 Spl.) nutzen zu können.

4. Welche Waffen  benutzt Du?
Meine Mainmatchwaffen sind zwei Revolver der Marke USFA in .38 Spl. und eine Marlin Cowboy im gleichen Kaliber. Als Flinte nutze ich eine Uberti/ Boito in 12/70.
Besonderheiten?
Die Revolver haben ein Federtuning erhalten und das Timing wurde eingestellt. Die Marlin hat ein Short Stroke verbaut, während die Flinte nur aufgetrichtert ist.

5. Ausrüstung Gunrig?
Das Gunrig ist seit 8 Jahren unverändert als Cross/ Strongdraw ausgelegt. Ich mag es nicht meinen linken Revolver in die rechte Hand übergeben zu müssen.

6. Wie und wie oft trainierst Du?
Das Training beschränkt sich auf max. 1 x wöchentlich bei ca. 200-300 Schuss. Die Sportstätte ist so gestaltet, dass alle Stagedesigns durchgespielt werden können. Beim Training sollte man sich gerade als Rookie auf die sichere Handhabung der Waffen konzentrieren. Wenn das klappt gebe ich immer den Tipp „Treffer vor Zeit“, denn nichts ist schlimmer als ein Miss welcher durch etwas weniger Geschwindigkeit hätte vermieden werden können.

7. Was würdest Du einem Anfänger in diesem Sport raten?
Wer seine Ausrüstung ohne Fachwissen kauft, kauft sie zweimal! Bitte immer erfahrene Schützen um Rat fragen. Egal ob man einfach nur „normal“ schießen möchte oder doch eher im Hochleistungsbereich unterwegs ist.

8. Persönliche Anmerkungen?
Das Westernschiessen ist eine hochkomplexe Art des Schießsports. Zum einen wird höchste Konzentration und sichere Waffenhandhabung gefordert und zum anderen Schnelligkeit und die Fähigkeit sich Stageabläufe einzuprägen. Bei alledem sollte man den Spaß danach nicht vergessen – z.B. gemütliches Beisammensein mit Gesprächen über Pulver und Blei. Dies unterscheidet das Westernschiessen von anderen Schießsportdisziplinen. Wer nur zum Wettkampf kommt und im Anschluss direkt wieder Heim fährt, wird schnell den Spaß an der Sache verlieren. Denn Westernschiessen ist mehr…

 

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