Westernschießen

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Lets saddle up and play the Game...Cowboy!

BDS-Westernschiessen
im Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V.

Hunley Joe

1890 Elder Statesman (2014 & 2015)

Rahmen

Hunley Joe 2015

1. Seit wann bist Du bei den Westernschützen und was hat Dich dazu gebracht?
Seit dem Jahr 2000, 1999 kamen Vereinsmitglieder von Berlin zurück und haben von einer neuen Schieß-Disziplin „WESTERN“ berichtet. Vom 24.-26.3.2000 haben wir mit einigen Schützen unseres Vereins an dem Western-Match in Leitmar teilgenommen. Wir hatten alle zusammen einen Satz Westernwaffen.

2. Was bist Du für ein Jahrgang und wie bist Du zu Deinem Alias gekommen?
Ich bin Anfang 1945 geboren, mein Alias „Hunley Joe“ leitet sich von dem U-Boot CSS Hunley ab, das am 17.Februar 1864 die vor dem Hafen von Charleston liegende US Fregatte Housatonic mit einem Spierentorpedo versenkte und mit meinem Vornamen Josef. Da ich von 1967- 1970 in der U-Boot Ausbildung tätig war bot sich dieser Name an.

3. Bist Du schon in anderen Western-Disziplinen gestartet?
Wenn ja, in welchen und warum hast Du gewechselt?

Von meinem ersten Western-Match an schieße ich 1890.

4. Welche Waffen  benutzt Du?
2 Sauer&Sohn SAA Revolver Kal. 38, für mich die zuverlässigsten Western-Revolver.
UH Gewehr Marlin Kal. 38, die Hülsen werden immer auf die gleiche Stelle geworfen.
Querflinte Beikal (russ.) Kal.12/70, grob gearbeitet aber funktioniert immer.

5. Ausrüstung Gunrig?
Mein Gunrig habe ich fertig bei einem Waffenversand gekauft und habe mit der Zeit Veränderungen selbst gebaut und angepasst, Messer mit Scheide, Schlaufen für 12 Schrotpatronen und Hülsentasche.

6. Wie und wie oft trainierst Du?
In Leibersdorf (Niederbayern) auf einem Mehrdistanz-Stand ca 100 km von Augsburg entfernt, ca. 2-4 Stunden 150-200 Schuß mit bis zu 15 Teilnehmern.

7. Was würdest Du einem Anfänger in diesem Sport raten?
Sie sollten sich von erfahren Westernschützen beraten lassen, über Waffen , Bekleidung, Ausrüstung und den sicheren Ablauf beim Schießen. Am Anfang steht nicht das schnelle Schießen sondern der gezielte Schuß, und der sichere Ablauf der zu bewältigten Stage. Wenn der Ablauf und die Treffer stimmen kommt die Schnelligkeit mit der Routine von selbst.

8. Persönliche Anmerkungen?
Western-Schießen ist, da es mit vier Waffen geschossen wird, eine anspruchsvolle Schieß-Disziplin. Nach dem Wettkampf trifft man sich in historischer Kleidung am Lagerfeuer, Saloon oder Festzelt zum Erfahrungsaustausch und mit Musik zum gemütlichen Beisammensein. Dies findet nicht nur im Verein sondern auf Landesebene, National und International statt. Man kennt sich von Schweden bis Italien und von Frankreich bis Polen. Dies macht Western-Schießen aus, ich wünsche mir das dies noch sehr lange Jahre so bleibt und immer mehr Leute zu diesem Sport wechseln.

 

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