Westernschießen

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Lets saddle up and play the Game...Cowboy!

BDS-Westernschiessen
im Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V.

Colorado

1890 Senior (2016)

Rahmen

Kein Bild klein

1. Seit wann bist Du bei den Westernschützen und was hat Dich dazu gebracht?
Seit rund 11 Jahren habe ich als weiteres Hobby das Westernschießen kennengelernt. Ich bin schon viele Jahrzehnte im Westernhobby bzw. Indianistik, lebe mindestens 3 Wochen im Jahr in meinem Tipi. Das vor 30 Jahren anfängliche Tragen eines versilberten 45ers ist dem ernsthaften Schießen gewichen. Ich spiele zudem in einer Country-Band, die primär „Front-Porch-Musik“ macht, aber auch Tanzmusik anlässlich Bällen im historischen Outfit à la 1865. Bei einer Bayerischen Meisterschaft in Fürth habe ich zum ersten Mal Kontakt mit den Schützen gehabt, die in mir  das Interesse für’s Westernschießen erfolgreich geweckt haben.

2. Was bist Du für ein Jahrgang und wie bist Du zu Deinem Alias gekommen?
Ich bin ein „Original 1953“ und mein Alias „Colorado“ stammt eigentlich aus dem Film „Rio Bravo“, weil ich an Lagerfeuern auch das Lied ‚My Rifle, My Pony And Me‘ gespielt habe und von Freunden daraufhin so genannt wurde.

3. Bist Du schon in anderen Western-Disziplinen gestartet?
Wenn ja, in welchen und warum hast Du gewechselt?

Zum einen habe ich anlässlich „1th Frozen“ mir ein Black-Powder-Equipment zugelegt und zwar mit zwei Colt Walkern. Ein leider verstorbener guter Freund hatte immer von denen geschwärmt und solche in Deko gehabt. Die Teilnahme an dem Januar-Event war ein guter Anlass, mit vollem Genuss langsam aber volle Pulle rumzuballern. Zum anderen bin ich an einen original Colt 1911 aus dem Jahre 1943 gekommen und schieße daher zwischenzeitlich, allerdings noch mit mäßigem Erfolg, auch in der Kategorie 9711 mit einer Norinco-Pumpe und einer urtümlichen 1866-Winchester, die ich einmal bei einem italienischen Event als ersten Preis gewonnen habe.

4. Welche Waffen  benutzt Du?
Hauptsächlich verwende ich in meiner Klasse Senior 1890 in Kaliber .38 spec eine von Shotgun Boogie verfeinerte Winchester 1873, zwei von ihm getunte Hege-Uberti Revolver und eine Side-by-Side Shotgun aus Suhl. Zuvor hatte ich 3 Sauer-Revolver, wovon zwei schön graviert sind (bei einem GTR), einen davon habe ich noch als ‚Reserve‘-Revolver.

5. Ausrüstung Gunrig?
Meine Rigs habe ich mir selbst gebaut, aber zwischenzeitlich für 1890 von einem Spezl besondere Holster für schnelles Ziehen und trotzdem sicheren Halt anfertigen lassen (innen: Rohhaut).

6. Wie und wie oft trainierst Du?
Mit unserem Verein South Bavarian Shooters e.V. haben wir monatlich am letzten Sonntag Training, fahre ab und zu noch nach Kühbach und kann auch im Urlaub im Burgenland noch beiden Frauenkirchnern trainieren. Dann gibt’s ja noch viele Matches, an denen man seine Murmeln auf die Ziele feuern kann.

7. Was würdest Du einem Anfänger in diesem Sport raten?
Die Sicherheit im gleichzeitigen Umgang mit 4 Waffen auf einer Stage ist oberstes Gebot. Abläufe und sicheres Handling erreicht man nur durch Übung, weil solche Bewegungen im ‚normalen‘ Leben ja nicht vorkommen. Man sollte auch nicht zu schnell den Schützen nacheifern wollen, die bereits seit längerer Zeit schießen und daher sehr schnell sind. Die Schnelligkeit kommt mit der Zeit von ganz alleine und erst dann sollte man sich zeigen lassen, welche zeitraubenden „Zwischenräume“ man im Bewegungsablauf auslassen kann.

 

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