Westernschießen

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Lets saddle up and play the Game...Cowboy!

BDS-Westernschiessen
im Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V.

Black Velvet

1890 Ladies (2015)
1890 Lady Wrangler (2016)

Rahmen

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1. Seit wann bist Du bei den Westernschützen und was hat Dich dazu gebracht?
Ich bin seit 2011 Westernschütze und kam zu diesem Sport, weil mich das dynamische Schießen in der Kombination mit unterschiedlichen Waffenarten interessiert hat. Außerdem fand ich die Gemeinschaft und die gegenseitige Unterstützung toll.

2. Was bist Du für ein Jahrgang und wie bist Du zu Deinem Alias gekommen?
Ich bin 1970 geboren. Meinen Alias habe ich von meinem Mann und anderen Vereinsmitgliedern erhalten.  Mit diesem Alias verbinden mich besondere Erinnerungen.

3. Bist Du schon in anderen Western-Disziplinen gestartet?
Wenn ja, in welchen und warum hast Du gewechselt?

Ich bin bisher ausschließlich in der Disziplin 1890 Ladies  gestartet, zukünftig ändert sich dies spätestens mit zunehmendem Alter ;-)

4. Welche Waffen  benutzt Du?
Ich benutze SASS Ruger, Kaliber 38. Außerdem eine 1873 Carbine  „white finish“ mit einem short stroke 3.Gen. sowie eine Boito. Alle Waffen wurden von meinem Mann überarbeitet und haben bisher immer hervorragend funktioniert – besser als ich auf manchem Match.

5. Ausrüstung Gunrig?
Ich habe mein Gunrig von „Black-beaver“. Es wurde von ihm genau auf meine Bedürfnisse und Wünsche angepasst.

6. Wie und wie oft trainierst Du?
Ich trainiere alle 14 Tage bei den „Cologne-County-Western-Shootists“ im Verein. Nach jedem Match nehme ich mir immer vor regelmäßig „Trockentraining“ zu machen. Leider bleibt es häufig bei dem Vorsatz. Die meiste Erfahrung konnte ich jedoch auf den Matches selbst sammeln.

Wir trainieren sowohl ganze „Stages“ als auch einzelne Übungen.  Bei den Übungen trainieren wir vorwiegend die sichere Aufnahme und das Ablegen der Waffen, optimieren Bewegungsabläufe und trainieren den „ersten Schuss“. Gut ist es, sich gegenseitig zu filmen.  Dies bietet einem die Möglichkeit, sich selbst nach dem Training zu reflektieren, um eigene Fehler zu erkennen. Das wichtigste ist jedoch „Spaß“ zu haben. Meine Erfahrung ist, dass wenn man es zu „verbissen“ sieht und zu „verkopft“ an die ganze Sache heran geht, dann funktioniert es nicht so toll.

7. Was würdest Du einem Anfänger in diesem Sport raten?
Aus meiner Sicht ist es wichtig, zunächst einmal die „sichere Waffenhandhabung“ zu erlernen. Außerdem ein kleineres Kaliber zu schießen und die Waffen sowie die Ladung der Geschosse auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Ich hatte das große Glück, dass mein Mann mich dahingehend unterstütz hat, eigene Waffen zu erlangen. So war ich in der Wahl der Waffen und des Kalibers autonom, was sich für mich als sehr positiv erwiesen hat. Irgendeine Waffe zu schießen, nur weil der Partner Freude daran hat, ist aus meiner Sicht kontraproduktiv.

Außerdem finde ich es wichtig, dass sich jeder Schütze in seinem eigenen Tempo mit diesem Sport vertraut macht. Ich selbst habe, bevor ich „große Matches“ geschossen habe, vorwiegend an kleineren Matches teilgenommen und dort viel gelernt. Besonders bei unseren Freunden in Holland.

 

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